Glaubensmut in unserer Zeit
in Zeiten der Erschütterung
Was ist, wenn diese Botschaft bei dir als Anforderung und als Stress landet? Das Herz hinter dieser Botschaft ist Ermutigung und Versorgung für dich und dein Glaubensleben. Trotzdem kann es sein, dass du sie als Anforderung hörst und dich unter Druck gesetzt fühlst, weil du merkst, dass du sie nicht erfüllen kannst. Dann begehrt dein alter Mensch auf und sagt: „Das ist zu schwer, das kann ich nicht und ich will es auch nicht! Es kann gar nicht sein, dass Gott so etwas von mir verlangt!“ Und das stimmt auch, Gott weiß sehr genau, dass der alte Mensch unfähig ist, Gott zu vertrauen. Er wird immer widerspenstig sein, wenn Gott sagt: „Vertraue mir!“, das Fleisch fühlt sich komplett überfordert und hilflos, es reagiert mit Angst und Ärger.
Deshalb fordert Gott auch nicht, dass wir alle unsere Kraft darauf verwenden, unser altes Ich zu erhalten, es aufzupäppeln und zu ermutigen, dass es doch gar nicht so schlecht ist. Nein, Gottes Lösung ist das Kreuz als Austauschort. Er glaubt wirklich, dass unser alter Zustand so hoffnungslos ist, dass wir mit Jesus sterben müssen, um Anteil zu an einem neuen Leben zu haben. Nur wenn wir das anerkennen, können wir im Königreich und damit übernatürlich leben.
Solange wir versuchen, mit unserer natürlichen Hingabe und Vertrauenskraft Jesus nachzufolgen, werden wir daran verzweifeln. Deswegen ist es gut, möglichst schnell von sich selbst entmutigt zu werden, um stattdessen vollkommen auf Jesus zu vertrauen. Das ist einer der wichtigsten Prozesse in der Nachfolge und erfordert Gottes Wirken, Wunder und Training, aber wir können überwinden – wir sind sogar dazu berufen!
In ihrer Predigt über Glauben zeigt Monika bewusst die Seite der neuen Schöpfung auf und zu was sie fähig ist. Wir benötigen Menschen, die einen ansteckenden Glauben an Gott haben, sodass andere, die Jesus noch nicht so gut kennen, auch vertrauen lernen.
Es mag sich gerade anfangs anfühlen als würdest du in dem Versuch, Gott zu vertrauen, auf einem Seil tanzen und immer wieder herunterfallen, aber das muss nicht so bleiben. Unter dir ist das Sicherheitsnetz von Gnade und Liebe aufgespannt und du wirst immer mehr die Erlösung verstehen lernen, die Jesus gebracht hat. Nicht du bist es, der auf dem Seil geht, sondern Christus. Christus, der in uns ist und in uns überwindet. Wir dürfen glauben, weil wir nicht mehr auf uns setzen, sondern auf Jesus und auf das, was er getan hat.
Lasst uns in Deutschland den Ruf der Nachfolge von Jesus hören! Ihn lieben, ihm folgen und dienen wir bis in den Tod – nicht in der eigenen Kraft, sondern in der Kraft des Heiligen Geistes!